Ich wollte von einer Sache berichten, die mir etwas gebracht hat.

Ich habe meinen Tinnitus auf CD gebrannt. Da sich die Ohrgeräusche bei mir exakt wie Sinustöne (von vielen als reines Pfeifen beschrieben) anhören, konnte ich sie mit dem Rechner erzeugen, die richtigen Frequenzen heraushören und wav-Dateien erstellen.

Auf die Idee gekommen war ich durch einen Bericht im TF*, wo jemand geschrieben hatte, man könne sich den Tinnitus abtrainieren, wenn man ihn bewusst mit der Stereoanlage leiser dreht. Wenn man sich das Leiserdrehen vorstellte, sollte er auch wirklich leiser werden. Das hat bei mir nicht so richtig geklappt. Vielleicht habe ich es auch nicht intensiv genug betrieben.

Aber: Es hatte andere positive Nebenwirkungen. Zum ersten Mal habe ich es hören wollen, um die Frequenzen herauszubekommen. Dadurch erschien es mir viel weniger unangenehm. Und, es macht mir einen tierischen Spaß, den Tinnitus mit der Anlage aufzudrehen und dann, so wie ich es will, wieder leiser zu machen. :-)

Ein weiterer Vorteil ist, ich kann nun anderen vorführen, was ich höre. Nicht, um Mitleid zu bekommen, bloß nicht! Vielleicht ist es mehr ein Mitteilungsbedürfnis. Ich möchte, dass andere das Gleiche wahrnehmen wie ich. Außerdem bekomme ich so mehr Verständnis, wenn ich nach einer
schlaflosen Nacht am nächsten Tag gereizter bin.

So viel als kleiner Bericht.

* Tinnitus-Forum = Zeitschrift der DTL

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> Kannst Du  mir verraten, wie Du es gemacht es? Mit dem PC Töne erzeugt und wie?

Ich habe mir die Freeware GoldWave vom Internet heruntergeladen. Unter "Tools" gibt es den "Expression evaluator". Dort kann man als Expression "sin(2*pi*f*t)/4" eintragen. Unter "f=" gibt man die Frequenz ein. Wenn man jetzt auf "Start" drückt, wird der Sinuston berechnet. Man kann ihn sich mit "Tools" "Device control" anhören.

Zunächst sollte man nicht mehr als eine Minute berechnen, weil es sonst so lang dauert. Dann kann man den Ton dublizieren und so verlängern und schließlich als wav-Datei abspeichern. Wav-Dateien lassen sich direkt auf CD brennen.

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Auf die Idee gekommen war ich durch einen Bericht im TF*, wo jemand geschrieben hatte, man könne sich den Tinnitus abtrainieren, wenn man ihn bewusst mit der Stereoanlage leiser dreht. Wenn man sich das Leiserdrehen vorstellte, sollte er auch wirklich leiser werden. Das hat bei mir nicht so richtig geklappt. Vielleicht habe ich es auch nicht intensiv genug betrieben.

Aber: Es hatte andere positive Nebenwirkungen. Zum ersten Mal habe ich es hören wollen, um die Frequenzen herauszubekommen. Dadurch erschien es mir viel weniger unangenehm. Und, es macht mir einen tierischen Spaß, den Tinnitus mit der Anlage aufzudrehen und dann, so wie ich es will, wieder leiser zu machen. :-)

Ein weiterer Vorteil ist, ich kann nun anderen vorführen, was ich höre. Nicht, um Mitleid zu bekommen, bloß nicht! Vielleicht ist es mehr ein Mitteilungsbedürfnis. Ich möchte, dass andere das Gleiche wahrnehmen wie ich. Außerdem bekomme ich so mehr Verständnis, wenn ich nach einer
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Ich habe mir die Freeware GoldWave vom Internet heruntergeladen. Unter "Tools" gibt es den "Expression evaluator". Dort kann man als Expression "sin(2*pi*f*t)/4" eintragen. Unter "f=" gibt man die Frequenz ein. Wenn man jetzt auf "Start" drückt, wird der Sinuston berechnet. Man kann ihn sich mit "Tools" "Device control" anhören.

Zunächst sollte man nicht mehr als eine Minute berechnen, weil es sonst so lang dauert. Dann kann man den Ton dublizieren und so verlängern und schließlich als wav-Datei abspeichern. Wav-Dateien lassen sich direkt auf CD brennen.

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