Tinnitus - was nun?

Im Akutfall siehe unter: http://www.tinnitus-liga.de/takut.htm
(Tinnitus ist kein Notfall, aber ein Eilfall!)

Haben Sie sich die kostenlose Broschüre der Tinnitus-Liga angefordert?
Sie wird u. a. durch die Mitglieder der DTL finanziert. Ein Grund mehr, um der DTL beizutreten.

Gute Merkblätter im Netz:
http://www.tinnitusliga.de/tinnitus.htm
http://www.tinnitus-liga.ch/tinnitus...=tinnitus_beschrieb
Die anderen Merkblätter sind leider nicht mehr online.

Akupressur kann verblüffende Erfolge beim akuten Tinnitus haben!

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Eine E-Mail-Antwort aus dem DTL-Forum vom 30.3.2002.

Weitere typische Antworten auf Erst-Fragen: (leider nicht mehr online).
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Am Anfang steht die Diagnose ...

Lassen Sie eine ausführliche Diagnostik durchführen, um eventuell die Ursache des Ohrgeräusches zu finden.

Für eine solche Diagnostik ist meist ein Arzt überfragt, sie sollte interdisziplinär erbracht werden.

Erster Ansprechpartner ist der HNO-Arzt, der sich mit Tinnitus auskennen sollte.

Wie finden?

Sich bei anderen Betroffenen - z. B. bei einer Selbsthilfegruppe - erkundigen. (siehe auch Tinnitus-SHG's)

Unter www.Ohrton.de "Welcher Therapeut kann mir helfen?"

In www.google.de oder einer anderen Suchmaschine die Suchwörter Tinnitus und die nächstgelegene größere Stadt angeben.

In den Foren oder Newsgroups fragen.

Er verordnet evtl. bei einem akuten Tinnitus mit Hörverlust eine Infusionstherapie und/oder die HBO-Therapie (hyperbare Sauerstofftherapie).

 

  (Siehe dazu auch
    http://www1.uni-hamburg.de/psych-3/seminar/toennies/Homepage/metaanalyse.pdf)

Und hier weitere interessante Artikel: http://www1.uni-hamburg.de/psych-3/seminar/toennies/Homepage/ 

 

Weitere Ansprechpartner sind:

- ein Orthopäde (betr. Halswirbelsäule) *

- ein gnathologisch ausgebildeter Zahnarzt oder Kieferorthopäde
                            (siehe auch Patienteninfo der Uni Köln)
                            (siehe auch neue Methoden im Einsatz von Spangen)

- evtl. ein Neurologe oder ein Internist.

Sämtliche Medikamente, die man nimmt, sollte man mit dem verschreibenden und/oder Haus-Arzt auf Tinnitus hin abklären lassen.

Siehe dazu auch http://forum.wekacityline.de/
wmmsg.cfm?id=54575&tid=45679#141037
.
(Link leider nicht mehr aktuell.)

Liste ototoxischer Medikamente:
http://www.tchain.com/otoneurology/disorders
/bilat/ototoxins.html
(englisch)
oder deutsch: Medikamente und ihre Nebenwirkungen auf das Ohr
(bitte den entsprechenden Link anklicken)

Zähneknirschen?

Zähneknirschen kann Ursache von Tinnitus sein. Wie klinische Studien ergaben, presst fast jeder, der sich mit Ohrgeräuschen herumschlagen muss, auch im Schlaf seine Kiefer zusammen. Zwischen Kau- und Hörorgan gibt es ein Zusammenspiel, das bei Dauerstress offenbar gestört ist. Helfen können vor allem Entspannungstechniken und Aufbissschienen. Wer sein Kauorgan wenigstens nachts entlasten möchte, sollte sich an einen Kieferorthopäden oder Zahnarzt wenden. Auch sein Hörorgan wird es ihm danken. (Quelle: www.zahnratgeber.de)

http://www.zahnarzt-volz.de/newsletter...#Schlaf 
http://www.anti-zaehneknirschen.de/...presseschau.html 

Meine ganzheitlich arbeitende Zahnärztin hat mich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht:

http://www.naturkost.de/schrotundkorn/2001/sk0108g3.htm

"... Auch Bornhofen kann etliche Fälle aufzählen, die dem oberflächlichen Betrachter fast wie Wunderheilungen vorkommen mögen. So brachte eine Kiefergelenkentlastungstherapie schon häufig lästige Ohrgeräusche (Tinnitus) zum Verschwinden. ..."

Metalle im Mund? Amalgam-Plomben zwar ausgetauscht,
aber noch keine Schwermetallausleitung?

Nachdem es mir nach einer Zahnsanierung  u n d  Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt so gut geht, bin ich Befürworter.

Siehe auch http://www.tolzin.de/amalgam/index.htm 
42-Seiten-Word-Dokument: http://www.tolzin.de/amalgam/drschreiber.doc
Alles, was ich dort über Entgiftung gelesen habe, hatte mir auch mein Heilpraktiker so gesagt.

Er selbst behandelt u. a. mit Homöopathie und Bioresonanz, aber man kann damit keine Schwermetalle ausleiten!!! Es findet nur eine Verschiebung statt und die Schwermetalle sind dann nur noch schwer zu testen.

Ein Weisheitszahn, der krumm verwachsen ist?

Schiefer Biss?

S t r e s s   ?????????????????????????????????

>> siehe Stressbewältigungstipps

Beinlängenunterschied / Beckenschiefstand ?

Gemäß Frau Dr. Altrock können auch Allergien in Zusammenhang mit Tinnitus stehen. 

 

Der Heilpraktiker, 3, 5, 2001. 
Tinnitus-Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten (Altrock, Theresia)
Schlagwörter: Tinnitus; Ohrgeräusche; Ohren
Seite: 37-40 Die Ursachen des Tinnitus können nicht nur in den Ohren oder in der Psyche liegen, sondern haben sehr oft greifbare Störherde. Eine ganzheitliche Diagnostik ist dringend notwendig, ebenso die Beseitigung von Störfaktoren, sofern das möglich ist. Dazu zählen 

- Allergien, 
- Zahnmaterialien, 
- devitale und wurzelbehandelte Zähne, 
- Fehlstellungen der Kiefergelenke und der Weisheitszähne, 
- Blockaden und Fehlhaltungen der Wirbelsäule, 
- ototoxische Medikamente, 
- Stoffwechselkrankheiten, 
- Narben, 
- Hörstürze, 
- hormonelle Störungen, 
- falscher Einsatz von Hormonen und 
- Durchblutungsstörungen. 

Insbesondere eine langsame Vergiftung durch Quecksilber in Zahnfüllungen kann Tinnitus verursachen. Hier hat eine Behandlung nur Aussicht auf Erfolg, wenn das Gift aus dem Mund des Patienten entfernt und ausgeleitet wird. So ist es auch mit anderen, für den Patienten unverträglichen Werkstoffen im Mund. 37-40

Quelle: http://www.naturmednet.de/biblio/dh/0301.htm 

 

Man kann Allergien sehr gut mit Psychokinesiologie behandeln lassen.

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Führt die Diagnostik zu einem greifbaren Ergebnis, so sollte man konsequent die gefundene Erkrankung behandeln. Führt sie zu keinem Ergebnis, so wird ein Tinnitus-Bewältigungs-Trainings mit folgenden Schwerpunkten: Aufklärung und Information, Problemlösung, Aufmerksamkeitslenkung und therapiebegleitende Betreuung empfohlen.

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Herr Lebisch aus dem Expertenforum Siemens: (Link leider nicht mehr aktuell)

Es gibt ca. 3 Mio. Betroffene mit chronischem Tinnitus. Ca. 1,5 Mio. stört das Geräusch nicht, obwohl sie den Tinnitus beim Hinhören wahrnehmen.

Zu einer erfolgreichen Bewältigung gehört in erster Linie eine professionelle Aufklärung. Danach muss die eigentliche Ursache gefunden und auch behoben werden. 

Bei ca. 70% der leidenden Tinnitusbetroffenen handelt es sich um ein psychisches Problem. Die meisten unter ihnen meinen, das zwar bekannte Problem nicht lösen zu können. In diesen Fällen raten wir zu der Konsultation eines Psychotherapeuten.

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Pulssynchroner Tinnitus?

Evtl. könnte es sich um einen sogenannten objektiven Tinnitus handeln.

Tinnitus wird nur vom betroffenen Menschen wahrgenommen und ist nicht physikalisch messbar (subjektiver Tinnitus).

Es gibt auch Ohrgeräusche, die im Ohr des Betroffenen für einen Untersucher hörbar sind (objektiver Tinnitus), denen Gesundheitsstörungen im Bereich der Schädelbasis zugrunde liegen, insbesondere Gefäßerkrankungen.

Pulssynchrone Ohrgeräusche, die auch vom Untersucher (mit entsprechenden Geräten) hörbar sind, sind meist gehörte Gefäßgeräusche, also Veränderungen der Blutbahn.

In der Regel wird bei einem pulssynchronen Ohrgeräusch eine MRT gemacht zum Ausschluss irgendwelcher behandlungsbedürftiger Veränderungen.

MRT = Magnet-Resonanz-Tomographie (auch Kernspintomographie genannt).

Nicht alle niedergelassenen Ärzte verfügen über solche diagnostischen Möglichkeiten (evtl. zu einer HNO-Ambulanz einer Universitätsklinik überweisen lassen).

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Außerdem sollte man die Gesamtgesundheit stärken.

Ganz wichtig: Mehr trinken!

Dabei auch die Psyche nicht vergessen! Viele Probleme verursachen gesundheitliche Probleme. Je mehr wir davon lösen können, desto wohler fühlen wir uns, desto gesünder sind wir.

Evtl. mehr Bewegung.

Ganz viel Entspannung.

...

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Handelt es sich um einen Brummton
Dann schauen Sie doch auch mal bei www.brummt.de vorbei.

Aus den FAQ's der Seite:

Wie äußert sich der Brummton?

Fast wortgleich berichten Betroffene aus aller Welt, dass sie den Ton zunächst für einen defekten Kühlschrank hielten oder für einen entfernten LKW-Dieselmotor im Leerlauf. Deutsche Betroffene erleben das ebenso.

Ihre größte Lautstärke erreicht die Belästigung meist nach Mitternacht. Der Ton wirkt in geschlossenen Räumen wesentlich lauter, als im Freien– auch im Innern eines abgestellten Pkw.

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* Auch wenn der Orthopäde feststellt, dass die Halswirbelsäule in Ordnung ist, kann man Verspannungen in Nacken / Schulter haben, die (Mit-)Ursache für Tinnitus sein können und die man selber gar nicht bemerkt. Hier hilft ein Masseur, Physiotherapeut, Dorn-Therapeut o. ä.

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... und die Information über den Tinnitus!

Nur ein Symptom, nichts Bedrohliches, aber nervend...

(siehe z. B. unter Links zu Tinnitus)

 

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Zuletzt bearbeitet am 22.02.2008.