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| Tinnitus ist keine Krankheit, sondern stellt ein Symptom dar. Es ist kein Grund vorhanden, in Panik zu geraten. Eine ausführliche Diagnostik ist anzuraten. Man kann lernen, sich willentlich auditorisch anderen Ereignissen als dem Tinnitus zuzuwenden (Defokussierung). Vielen Betroffenen gelingt das nach kurzer Zeit. Falls nicht, können das Tinnitus-Bewältigungs-Training oder die Tinnitus-Retraining-Therapie helfen. |
Meine Antwort auf eine Frage im Tinnitus-Forum:
(Links sind nachfolgend unterstrichen)
> Meine Frage an Euch: Gibt es hier überhaupt noch
Behandlungsmöglichkeiten,
> die erfolgsversprechend sind?
JA!
Innere Ruhe bewahren,
sich möglichst immer vom Ohrgeräusch durch leise,
angenehme Hintergrundgeräusche ablenken,
den Tinnitus als Freund oder zumindest als
neutral
betrachten (auf keinen Fall als Feind - sonst wird er
unangenehmer)
alles unternehmen, was die Gesamtgesundheit stabilisiert
- z. B. bessere Stressbewältigung (Entspannung, Zeit-
management, Entspannung usw.)
- gesündere Ernährung
- mehr trinken
- keine Genussgifte (Nikotin, Alkohol, Koffein - auch
wenig Weisszucker, weil Vitamin-raubend)
- Sport im richtigen Maß
- ...
immer zusehen, dass es Dir gut geht, dann kann Dir der
Tinnitus viel weniger anhaben. Welches sind Deine
wirklichen Bedürfnisse? Was tut Dir wirklich gut?
(Und auch evtl. Ursachen beim HNO, Zahnarzt oder Kiefer-
orthopäden, Orthopäden und ggf. beim Neurologen oder
Internisten abklären
lassen.)
Je mehr Aufmerksamkeit man dem Tinnitus gibt, je breiter
werden die neuronalen Verbindungen (Wege) dazu im Gehirn.
Wenn ich die Aufmerksamkeit wegnehme - das geht nur indem ich
mich ablenke, desto weniger wird der Weg betreten. Irgend-
wann ist er so voll Gras zugewachsen, dass es gar kein Weg
mehr ist - nur noch eine schöne Blumenwiese.
Auch mit einem Tinnitus-Trampelpfad ist das Leben angenehm. :-)
Viel Erfolg auf dem Wegerückbau und viele Grüße
Ute
PS: Wenn der "Rückbau" nicht klappen will, solltest Du evtl.
psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Alleine kommt
man leider selten an die wunden Stellen, diese Energieräuber
in einem selbst. Ich mache deswegen Psychokinesiologie als
Psychotherapie bei einem Heilpraktiker. Viel helfen mir auch
die tiefgehenden Gespräche mit meinen Freund(inn)en.
Hier eine sehr interessante Antwort von Dr. Pilgramm auf die Frage:
Gab es je Heilungen?
http://internet.sat.siemens.de/00_de_forum/Message.asp?mid=43