| "Innere Antreiber" können gestoppt werden - Die täglichen kleinen Nadelstiche machen krank Wer sich häufig gestresst fühlt, sollte versuchen, seine "inneren Antreiber" ausfindig zu machen und zurückzudrängen. Das rät die Zeitschrift "Psychologie Heute". Im Grundsatz gebe es fünf überzogene Anforderungen, mit denen sich Menschen selbst unter Druck setzten. Es seien die Glaubenssätze "Sei perfekt", "Mach schnell", "Sei stark", "Mache es allen recht" und "Streng dich an". Diese "inneren Antreiber" könnten besser kontrolliert werden, wenn man ihnen entsprechende Gegenargumente entgegenhält. So könne etwa ein Mensch, der stets perfekt sein wolle, seinem "inneren Antreiber" antworten: "Es ist nicht tragisch, wenn ich Fehler mache. Aus Fehlern kann ich lernen". Wer stets stark sein möchte, sollte sich sagen "Ich darf mir Hilfe holen. Dadurch verliere ich nicht mein Gesicht". Der Zeitschrift zufolge verstärken negative Gedanken und innere Antreiber von außen kommende Stressfaktoren. Permanenter Stress, der krank machen könne, werde weniger häufig durch die großen kritischen Lebensereignisse wie Scheidung oder Umzug ausgelöst, sondern eher durch die "täglichen, kleinen Nadelstiche". Dazu gehören das Verlegen oder Verlieren von Gegenständen, zu viele Verpflichtungen, Unsicherheit bei Entscheidungen, aber auch ganz banale Dinge wie Arbeiten im Haushalt oder Schlangestehen an der Kasse. |
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