| > Privat ist alles super i. O., aber der Job frisst mich auf.
Leider fließt das dann doch ins Privatleben mit rein ...
Bei mir ist auch der Job Hauptauslöser vom Ti. Sehr geholfen hat
mir, eine andere Einstellung zu den Problemen zu bekommen. Ich bin viel
ruhiger und gelassener geworden und das hat auch positive Auswirkungen
aufs Privatleben.
Versuche doch einmal, Deine ganze Situation von außen als Beobachter
zu sehen. Sozusagen über den Dingen schweben und sie mit Abstand
neutral beobachten.
Wenn man z. B. Ärger mit den Vorgesetzten oder den Kollegen hat,
hilft es sehr, sich das verletzte innere Kind in dieser Person
vorzustellen.
Von Vorteil ist es, wenn man sich auf einem DIN-A-4 Blatt (quer) eine
Aufstellung macht. Links das Positive an der Arbeit und rechts das
Negative an der Arbeit. Und zusätzlich noch ein Blatt, was man besser
haben möchte. Das positiv aufschreiben. Nicht: Ich möchte weniger Überstunden
haben. Sondern: Ich möchte nur 40 Stunden in der Woche arbeiten.
Auch das Umschauen nach Alternativen ist gut. Wenn man weiß, dass
irgendwo ein Hintertürchen ist, fühlt man sich gleich besser.
Und wenn dann Feierabend ist, wirklich nicht mehr an die Arbeit
denken. Nicht, dass auch noch die Freizeit zu sehr von der Arbeit überschattet
wird.
Man kann die Arbeit nicht ändern, nicht die Kollegen und nicht die
Vorgesetzten, aber man kann sich ändern ...
... und das hat oft ungeahnte positive Auswirkungen. |