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Die meisten schlafgesunden Erwachsenen schlafen nachts zwischen sieben und acht Stunden. Diese Zahl gilt aber nur als Richtwert, denn das individuelle Schlafbedürfnis ist höchst unterschiedlich. Ob der Schlaf ausreichend und erholsam war, merkt man am nächsten Tag. Wer sich tagsüber frisch fühlt und nicht von Müdigkeit überfallen wird, hat sein persönliches Schlafpensum gefunden.

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  • Halten Sie sich an regelmäßige Schlafens- und Aufstehzeiten (auch am Wochenende).

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  • Sportliche Aktivitäten wirken sich ausgesprochen günstig auf den Schlaf aus, denn dabei werden Stresshormone abgebaut. Am besten zwei- bis dreimal pro Woche rund vier Stunden vor dem Schlafengehen Sport treiben.

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  • Bringen Sie regelmäßig ihren Kreislauf am Morgen oder am frühen Nachmittag in Schwung, aber vermeiden Sie anstrengende körperliche Aktivitäten vor dem Zubettgehen.

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  • Üppige Mahlzeiten direkt vor dem Zubettgehen liegen nachts schwer im Magen. Deshalb sollte man mindestens zwei bis drei Stunden vorher zu Abend essen und sich dabei für leichte Kost wie Salat entscheiden. Möglichst keine Zwiebeln und scharfe Gewürze wie Pfeffer verwenden.

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  • Nehmen Sie nach 16.00 Uhr keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich.

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  • Trinken Sie nicht so viel vor dem Schlafengehen und entleeren Sie noch einmal die Blase, bevor Sie sich hinlegen, damit Sie besser durchschlafen können.

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  • Vermeiden Sie Alkoholgenuss nach dem Abendessen. Er stört den Ablauf des Schlafes mehr, als dass er ihn fördert und kann für verfrühtes morgendliches Erwachen verantwortlich sein.

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  • Der Tag sollte in Ruhe ausklingen. Entspannung lässt sich sehr gut mit Hilfe ruhiger und leiser Musik, einem guten Buch (leichte Lektüre) oder einem Abendspaziergang an der frischen Luft erreichen. Auch ein warmes Bad oder angenehme Musik hören hilft. Vermeiden Sie gedankliche Stresssituationen, das kann man lernen.

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  • Vielfach helfen auch bestimmte Einschlafrituale: Ein Glas warme Milch mit Honig, ein warmes Bad oder das Zurechtlegen der Kleidung für den nächsten Tag können sich beruhigend auf den Schlaf auswirken.

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  • Wichtig für einen gesunden Schlaf sind die Schlafbedingungen: Das Schlafzimmer sollte ruhig gelegen und dunkel sein. Ideal ist eine Raumtemperatur von rund 18 Grad*. Morgens und unmittelbar vor dem Schlafen gehen lüften. Ein gute Matratze und ein hochwertiger Lattenrost sind gut für die Wirbelsäule.  Wichtig sind auch die richtige Zudecke. Sie sollte für ein ausgeglichenes Klima sorgen. Die richtige Größe der Zudecke ist wichtig: nicht zu kurz und nicht zu schmal. Für die Sommerdecke genügt in der Regel die Standardgröße 135/200. In der kalten Jahreszeit wird die Größe 155/220 empfohlen.

    * Oder finden Sie für sich selbst die richtige Raumtemperatur heraus und achten Sie darauf, dass sie während der Nacht konstant bleibt.

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  • Lesen oder Fernsehen sind besser, als sich im Bett herumzuwälzen. Dazu sollte man in einen anderen Raum gehen und nicht ins Bett zurückkehren, bis man sich wirklich schläfrig fühlt.

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  • Seien Sie, hinsichtlich des Nickerchens konsequent: Schlafen Sie entweder jeden Nachmittag oder gar nicht. Gelegentliche Nachmittagsschläfchen erschweren im allgemeinen, einen guten Schlaf zu finden. Einen Tipp für Mittagsschläfchen finden Sie hier.

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  • Seien Sie vorsichtig im Umgang mit Schlaftabletten. Sie sollten nicht länger als 4 Wochen eingenommen werden, da ein längerer Gebrauch zu einer zunehmenden Schlaflosigkeit führt. Stimmen Sie die Einnahme mit Ihrem Arzt ab oder fragen Sie den Apotheker.
    • Gefahr der Entwicklung einer Abhängigkeit!
    • Nur die vom Arzt verordnete Dosierung einnehmen.
    • Nicht selbständig die Dosis erhöhen.


Wenn Schlafmittel längerfristig notwendig sind, so rasch als möglich auf Intervall-Einnahme umstellen, d. h. Medikamentenpausen von einem oder mehreren Tagen einlegen.

Nehmen Sie schon über Jahre Schlafmittel ein, setzen Sie diese nie vom einen auf den anderen Tag ab, sondern besprechen mit Ihrem Arzt eine zeitlich abgestufte Reduktion

Als pflanzliche Hilfsmittel bieten sich Baldrian, Hopfen, Melisse und Passionsblume an.

Lassen Sie sich am besten vom Arzt und Apotheker beraten !!!

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  • Keine Ausübung von mit Schlaf unvereinbaren Tätigkeiten im Bett (z. B. Essen, Arbeiten etc.), sexuelle Aktivitäten ausgenommen.

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  • Vermeiden Sie Zigarettenrauchen, da Nikotin ähnlich wie Koffein wirkt.

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