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Trinken Sie nicht so viel vor dem Schlafengehen
und entleeren Sie noch einmal die Blase, bevor Sie sich hinlegen, damit
Sie besser durchschlafen können.

- Vermeiden Sie
Alkoholgenuss
nach dem Abendessen. Er stört den Ablauf des Schlafes mehr, als dass er
ihn fördert und kann für verfrühtes morgendliches Erwachen
verantwortlich sein.

- Der Tag sollte
in Ruhe ausklingen. Entspannung lässt sich sehr gut mit
Hilfe ruhiger und leiser Musik, einem guten Buch (leichte Lektüre)
oder einem Abendspaziergang an der frischen Luft erreichen. Auch ein warmes Bad oder
angenehme Musik hören hilft. Vermeiden Sie gedankliche Stresssituationen, das kann man lernen.

- Vielfach helfen
auch bestimmte Einschlafrituale: Ein Glas warme Milch mit
Honig, ein warmes Bad oder das Zurechtlegen der Kleidung für den nächsten
Tag können sich beruhigend auf den Schlaf auswirken.

- Wichtig für
einen gesunden Schlaf sind die Schlafbedingungen: Das Schlafzimmer
sollte ruhig gelegen und dunkel sein. Ideal ist eine Raumtemperatur von
rund 18 Grad*. Morgens und unmittelbar vor dem Schlafen gehen lüften. Ein
gute Matratze und ein hochwertiger Lattenrost sind gut für die Wirbelsäule.
Wichtig sind
auch die richtige Zudecke. Sie sollte für ein ausgeglichenes Klima
sorgen. Die richtige Größe der Zudecke
ist wichtig: nicht zu kurz und nicht zu schmal. Für die Sommerdecke genügt
in der Regel die Standardgröße 135/200. In der kalten Jahreszeit wird
die Größe 155/220 empfohlen.
* Oder finden Sie für sich selbst die richtige Raumtemperatur
heraus und achten Sie darauf, dass sie während der Nacht konstant bleibt.

- Lesen oder
Fernsehen sind besser, als sich im Bett herumzuwälzen. Dazu sollte man in
einen anderen Raum gehen und nicht ins Bett zurückkehren, bis man sich
wirklich schläfrig fühlt.

- Seien Sie,
hinsichtlich des Nickerchens konsequent: Schlafen Sie entweder
jeden Nachmittag oder gar nicht. Gelegentliche Nachmittagsschläfchen
erschweren im allgemeinen, einen guten Schlaf zu finden. Einen Tipp für
Mittagsschläfchen finden Sie hier.

- Seien Sie vorsichtig im Umgang mit Schlaftabletten.
Sie sollten nicht länger als 4 Wochen eingenommen werden, da ein längerer
Gebrauch zu einer zunehmenden Schlaflosigkeit führt. Stimmen Sie die
Einnahme mit Ihrem Arzt ab oder fragen Sie den Apotheker.
- Gefahr der Entwicklung einer Abhängigkeit!
- Nur die vom Arzt verordnete Dosierung einnehmen.
- Nicht selbständig die Dosis erhöhen.
Wenn Schlafmittel längerfristig notwendig sind, so rasch als möglich
auf Intervall-Einnahme umstellen, d. h. Medikamentenpausen von einem
oder mehreren Tagen einlegen.
Nehmen Sie schon über Jahre Schlafmittel ein, setzen Sie diese nie vom
einen auf den anderen Tag ab, sondern besprechen mit Ihrem Arzt eine
zeitlich abgestufte Reduktion
Als pflanzliche Hilfsmittel bieten sich Baldrian, Hopfen, Melisse und
Passionsblume an.
Lassen Sie sich am besten vom Arzt und Apotheker
beraten !!!

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Keine Ausübung von
mit Schlaf unvereinbaren Tätigkeiten im Bett (z. B. Essen, Arbeiten
etc.), sexuelle Aktivitäten ausgenommen.

- Vermeiden Sie Zigarettenrauchen, da
Nikotin ähnlich wie Koffein wirkt.
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