Günstige Voraussetzungen für einen guten Schlaf

  • Ein voller Magen schläft nicht gut. Deshalb gilt Faustregel: Zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr essen!
  • Zuviel Alkohol kann zwar die Müdigkeit verstärken und das Einschlaftempo erhöhen, aber die Tiefschlaf- und REM-Phasen verkürzen. Die unangenehme Folgen: Morgens fühlen Sie sich müde und zerschlagen, mürrisch und schwunglos. Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit werden erheblich beeinträchtigt.
  • Genussmittel wie Kaffee oder colahaltige Getränke sind echte Muntermacher, also wenig geeignet als Schlummertrunk. Auch zu starkes Rauchen (besonders die Zigarette vor dem Einschlafen) kann die natürlichen Schlafzyklen empfindlich stören.
  • Meiden Sie Gespräche über Probleme und Konflikte oder gar hitzige Diskussionen vor dem Schlafengehen. Eine lockere Plauderei oder eine seichte Lektüre können viel besser von Alltagskonflikten ablenken und die nötige Bettschwere fördern.
  • Bemühen Sie sich nicht darum den Schlaf mit Gewalt zu erzwingen. Denn eine solche krampfhafte Anstrengung bewirkt meist das Gegenteil, weil hierdurch ja gerade jene Entspannung verhindert wird, die der Einschlafphase vorausgehen muss. Strecken Sie statt dessen die Waffen, kämpfen Sie nicht gegen die Schlaflosigkeit, sondern üben Sie sich in Gelassenheit. Sagen Sie sich: »Wenn ich jetzt nicht einschlafen kann, ist das auch keine Katastrophe, weil sich mein Körper früher oder später seinen Schlaf ganz von selbst holt.«
  • Nicht selten ist nämlich nur die Angst vor der Schlaflosigkeit, also die negative Erwartungshaltung (sprich: negative Selbstsuggestionen), für die Schlafstörung verantwortlich.
  • Nehmen Sie in nächster Zeit Ihre Gedanken und Worte einmal genauer unter die Lupe. Prüfen Sie, wie oft Sie ein Missgeschick beklagen, den Teufel an die Wand malen oder eine scheinbar hoffnungsvolle Formulierung durch das verräterische Wörtchen »aber...« sogleich wieder entwerten oder sogar ins Gegenteil verkehren. Und achten Sie auch darauf, wie oft Sie eine Bagatelle mit Bezeichnungen wie »furchtbar«, »schrecklich« oder »entsetzlich« aufbauschen. 
  • Entscheiden Sie sich künftig lieber für Redensarten wie: »Das ist schade, aber...« - und fügen Sie unmittelbar eine optimistische Zukunftserwartung an. Ihr Unbewusstes wird sich dann umgehend auf die Suche nach Möglichkeiten einer positiven Veränderung begeben.
  • Konzentrieren Sie sich vor dem Einschlafen auf angenehme Vorstellungsbilder (wie Palmenstrand oder Waldspaziergang), schöne Erinnerungen oder reizvolle Phantasie-Erlebnisse. Auch abstrakte innere Bilder (wie Farbwahrnehmungen) können Ihre Entspannung fördern - vor allem, wenn Sie gleichzeitig Ihre ruhigen, gleichmäßigen Atemzüge ganz bewusst wahrnehmen.
  • Um die verblüffenden Fähigkeiten Ihres Unbewussten zu erleben, können Sie das sogenannte Kopfuhr-Experiment durchführen: Suggerieren Sie sich eine bestimmte Uhrzeit, zu der Sie morgens wach werden möchten. Vermutlich machen Sie am nächsten Morgen tatsächlich die verblüffende Erfahrung, dass Sie auch ohne Wecker präzise zur »programmierten« Zeit Ihre Augen Aufschlagen. 
  • Innere Ruhe, Gelassenheit und eine positive Erwartungshaltung
    sind das wirksamste Rezept für einen gesunden Schlaf.

Gesunder Schlaf

Der Titel Gesunder Schlaf beruhigt Ihre Gedanken, macht Sie müde und schläfrig, so dass Sie entspannt einschlafen und durchschlafen können.

Weitere CD's von Dr. Arnd Stein

 

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