| Psychologen testeten Mittel für ersehnte Nachtruhe: LONDON. Englische Wissenschaftler haben mit einem alten Volksglauben aufgeräumt: Schäfchenzählen hilft nicht beim Einschlafen ist das Ergebnis einer Studie über Schlafstörungen an der Universität Oxford. Ganz im Gegenteil - dieses Volksmittel verlängert noch die Unruhephase von Menschen, die sich schlaflos in den Federn wälzen. Hilfreicher hingegen sind Gedanken an idyllische Landschaften, lautet der Rat der Psychologen. Die Wissenschaftler untersuchten die Schlafstörungen von 50 Personen, an denen sie verschiedene Methoden testeten, die die ersehnte Nachtruhe bringen sollen. Eine Gruppe versuchte die klassische Methode des Schäfchenzählens. Die zweite Gruppe konzentrierte sich auf Landschaftsszenen wie Wasserfälle oder Abendstimmung in den Alpen. Den restlichen Testpersonen war freigestellt, mit welchen Gedanken sie die Einschlafphase überbrücken. Das Ergebnis: "Schäfchenzähler" schliefen im Vergleich zu ihrer üblichen Periode der Ruhelosigkeit viel später ein. Ebenso diejenigen, die an etwas X-Beliebiges dachten. Die Personen hingegen, die sich mit Landschaftsbildern beschäftigten, verkürzten ihre Einschlafphase um 20 Minuten. "Die Konzentration auf eine schöne Szene beansprucht mehr Gehirnzellen als schmutzige Schafe zu zählen", erklärt Psychologin Allison Harvey im "New Scientist" das Phänomen. Deswegen würden beunruhigende und schlafstörende Gedanken besser abgeblockt. |
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