Versteckte Schlafkiller

Eiweiß am Abend

Beim Eiweißstoffwechsel im Körper entstehen Säuren, die Erwachsene bis zu vier Stunden unruhig und Kinder zappelig machen - in vielen Fällen der Grund für Schlafstörungen

-> Beim  Abendessen auf tierisches Eiweiß (Fleisch, Eier) verzichten.

Bettschwer wird man eher durch Obst, Vollkornbrot, Salat.

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Sport nach 18 Uhr

Sport pusht die Körpertemperatur hoch und kurbelt die Produktion von Wachhormonen an. Und die brauchen Stunden, um wieder abgebaut zu werden.

-> Wer Bewegung braucht, kann spazieren gehen. Neuen Studien zufolge, hilft langsames Gehen im Dunkeln hervorragend beim Müdewerden.

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Früh ins Bett

Frühes Zu-Bett-Gehen ist ein psychologischer Schlafkiller: Wer sich hinlegt, bevor er wirklich müde ist, kann die ganze Nachtruhe abhaken. 

Grund: Der natürliche Schlafdruck fehlt.

Und: Wer untätig im Bett liegt, fängt an zu grübeln, baut innere Spannungen auf.

-> Machen Sie ein Bad fertig und lümmeln Sie sich dann noch ein Weilchen mit einem Buch aufs Sofa. Erst wenn Ihnen die Augenzufallen, gehen Sie ins Bett.

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Duftende Creme

Duftende Hautcreme kann schuld sein, wenn man nachts stundenlang wach ist. Diesen Zusammenhang entdeckten Forscher zufällig, als sie Kosmetikgewohnheiten von über 400 Frauen verglichen. 

Grund der Schlafstörung sind offenbar ätherische Öle in der Creme, die über das Duftzentrum im Gehirn bei empfindlichen Menschen einen Wachreiz auslösen.

-> Unparfümierte Gesichtscreme verwenden (Apotheke).

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Zu wenig Süßes

Überraschend: Hinter Einschlafproblemen steckt häufig ein Zuckermangel. Denn das Gehirn braucht ausreichend Glukose, um Schlafhormone zu produzieren.

-> Eine reife Banane essen. Sie enthält viel Fruchtzucker, der übers Blut in wenigen Minuten ins Gehirn gelangt.

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Handys am Bett

Allzeit erreichbar? Besser nicht. In vielen Fällen liegts nämlich am eingeschalteten Handy, wenn man sich nachts stundenlang unruhig hin und her wälzt.

Der Grund: Das eingeschaltete Gerät beeinflusst die REM-Phasen (Zeit unserer Träume), stört den natürlichen Schlaf-Rhythmus.

-> Handy ausschalten oder mindestens drei Meter vom Bett entfernt aufbewahren.

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Zimmerpflanzen

Klar soll ein Schlafzimmer gemütlich sein. Aber auf Blumen sollte man besser verzichten. Einige Topfpflanzen (z. B. Farne) produzieren tagsüber Sauerstoff, nachts aber Kohlendioxid. Der Stoff reizt die Atemwege und sorgt bei empfindlichen Menschen für Einschlafprobleme.

-> Entweder die Pflanzen aus dem Schlafzimmer verbannen
oder nur fürs Schlafzimmer geeignete Pflanzen (davon wenige) nehmen
oder bei geöffnetem Fenster schlafen.

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Computer-Arbeit

Oft wird das Einschlafen erschwert, weil bei Dunkelheit Lichter vor den geschlossenen Augen tanzen - meist eine Folge von Überlastung durch Bildschirmarbeit.

-> Ohne den Kopf zu bewegen mit den Augen von links nach rechts rollen und zurück. Dreimal.

Anschließend Hände warm reiben und kurz auf die Augen legen. Das entspannt und beruhigt die verkrampfte Augenmuskulatur.

Und: Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte man den Computer ausschalten.

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Fleischlos essen

Wer weder Fisch noch Fleisch isst, kann leicht einen Vitamin B6-Mangel bekommen. Das Vitamin ist aber entscheidend für gesunde Nachtruhe, weil unser Gehirn mit Hilfe dieses Vitalstoffs den Botenstoff Serotonin direkt in Schlafhormone umbaut.

-> Vegetarier können ihren Bedarf mit einer halben Avocado pro Tag decken. Kaum ein anderes Lebensmittel ist so reich an B6.

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Salzstangen

Bei 70 % aller Patienten mit starken Schlafstörungen wurde ein erhöhter Natriumspiegel im Körper diagnostiziert - und der entsteht durch zu hohen Salzkonsum.

-> Beim Arzt Natriumwerte testen lassen.

Auf Salstangen und anderes salziges Naschwerk verzichten.

Essen zurückhaltend salzen.

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Tapetenwechsel

Tapetenwechsel? Kann sich positiv auf die Stimmung, aber äußerst negativ auf den Schlaf auswirken. Forscher stellten fest: In frisch renovierten Räumen leiden Menschen achtmal häufiger an Schlafstörungen. Offenbar hängt das mit Ausdünstungen zusammen, auf die der Körper mit einer leichten Allergie reagiert.

-> Mindestens zwei Monate lang bei geöffnetem Fenster schlafen.

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Koffein-Mangel

Einschlafen ist kein Problem, aber das Durchschlafen ist immer öfter unmöglich?

Das deutet auf einen zu niedrigen Blutdruck hin. Vor allem wenn das nächtliche Aufwachen mit Unruhe und leichtem Schwindel verbunden ist. 

-> Klingt verrückt: Aber wer an zu niedrigem Blutdruck leidet, sollte abends eine Tasse Kaffee trinken. Das Koffein verhindert, dass der Blutdruck über Nacht absackt. Das macht den Schlaf insgesamt ruhiger.

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Kreuzworträtsel

Kreuzworträtsel und Denksport-Übungen? Erwiesenermaßen ein hervorragendes Gehirntraining - allerdings ungeeignet für den späten Abend.

Neurologen stellten fest, dass durch kniffelige Denkaufgaben Deltawellen im Gehirn erzeugt werden. Und die wirken noch bis zu zwei Stunden nach. Zum Einschlafen braucht das Gehirn aber entspannte Alphawellen.

-> In den letzten zwei Stunden vor dem Zubettgehen möglichst keine kniffligen Fragen und Denkprobleme lösen.

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Bügelbrett oder andere Arbeitssachen im Schlafzimmer

So etwas erinnert an die noch nicht gemachte Arbeit und verhindert so evtl. die Entspannung.

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Jede Schlafstörung hat eine eindeutige Ursache. Diese Ursache ist für Patienten aber auch oft für Ärzte nur schwer mit den Schlafproblemen in Zusammenhang zu bringen.

Männer brauchen mindestens fünf Stunden Schlaf - Frauen eine Stunde mehr.

Mehr als acht Stunden verkürzen die Lebenserwartung um zwölf Prozent.

 

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