Ölziehen zur Entgiftung

Man kauft Sonnenblumenöl (Erdnuß- oder Distelöl) – kaltgepresst - im Reformhaus. Morgens vor dem Frühstück wird 1 Esslöffel davon genommen, aber nicht geschluckt.

Sehr angenehm sind auch tropfenweise Zusätze von Ölen mit therapeutischer Wirkung, wie z. B. Teebaum, Nelke, Thymian, Eukalyptus, Rosmarin, Fenchel oder Zimt, die je nach Indikation eingesetzt werden können. Das verbessert den Geschmack und unterstützt die Wirkung.

Das Öl kann ohne besondere Anstrengung und ohne Hast im Mund gesaugt, gespült also durch die Zähne gezogen werden. Man saugt 15 – 20 Minuten. Es wird richtig gekaut, mit viel Speichel gezogen, das Kinn dabei bewegt. Die Krankheitsgifte werden so mit dem Speichel aus dem Blutgezogen. Darum auf keinen Fall das Öl herunterschlucken, es ist giftig geworden.

Natürlich kann man dabei andere Sachen machen, aber aufpassen, dass Sie nicht versehentlich das Öl runterschlucken.

Zuerst ist das Öl dickflüssig später wird es ganz dünnflüssig und weiß wie Wolle. Danach spuckt man es aus. Ist die Flüssigkeit noch gelb, dann wurde das Öl nicht lange bzw. gründlich genug gezogen. Nach dem Ausspucken muss die Mundhöhle gründlich genug mit Wasser gespült werden. Die Zähne mit Bürste oder reinem Alkohol. 

Zum abschließenden Ausspülen des Mundes empfiehlt Jens Rosenberger folgende Methode: 1 Glas warmes Wasser + 1 gut Schuss Apfelessig (nach Geschmack). Mit den ersten Schlucken gründlich den Mund spülen (immer ausspucken), die restliche Mischung wird getrunken.

Das Waschbecken ebenfalls reinigen, denn in der Flüssigkeit befinden sich große Mengen von Bakterien, Krankheitserreger und andere schädliche Stoffe, die durch die ungesättigten Fettsäuren gebunden (gesättigt) wurden. Während der Zeit der Ölkur/Ölziehens wird der Stoffwechsel in unserem Körper stärker abgewickelt und hierdurch ein dauerhafter Gesundheitszustand erreicht. Eine der auffallendsten Wirkungen dieses Vorganges ist die Festigung lockerer Zähne, das Verschwinden von Zahnfleischbluten und sichtbares Weißwerden der Zähne.

Das Ölziehen wird am besten morgens vor dem Frühstück vorgenommen. Um den Heilprozess zu beschleunigen, kann der Vorgang 3 Mal am Tag wiederholt werden, jedoch immer vor dem Essen und mit leerem Magen. Den Vorgang so lange vornehmen, bis die ursprüngliche Kraft, die Frische und der ruhige Schlaf wieder vorhanden ist.

Es ist wirkungsvoller, das Ölziehen eine gewisse Zeit regelmäßig zu praktizieren. Lieber eine Woche im Monat kurmäßig, als "heutmalnich aber bestimmtmorgenwieder".

Im Internet gefunden unter
http://www.notiz.ch/wissenschaft-unzensiert/medizin/2001/maerz/oel.htm
http://www.jens-rosenberger.de/Gesundheit/Oelziehen/oelziehen.html 
und zusammengestellt.

Aus http://www.swr.de/buffet/teledoktor/2000/06/13/ 
"Es ist völlig unklar, wie das Ölziehen funktioniert. Manche sehen eine Verwandtschaft zu den ayurvedischen Ölmassagen. Das Ayurveda ist eine jahrtausende alte indische Heilkunst.

Es kann übrigens nicht schaden, das Ölziehen mal auszuprobieren. Pflanzenöle sind ja ein natürlicher Bestandteil der Ernährung, deshalb dürfte es eine Methode ohne Risiko sein.

Verwenden Sie dazu aber möglichst ein Öl, das nicht erhitzt wurde. Das enthält nämlich einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und Vitamin E. Aber, erwarten Sie bitte nicht zu viel davon."

Zur Theorie der Wirkungsweise des Ölziehens

 

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