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Hier eine Mail aus dem DTL-Forum Hallo ..., Aber: nach einiger Zeit geht es wieder aufwärts - auch wenn es zunächst alles schwarz aussieht und die Hoffnung am Boden ist! Ich habe dann manches Mal gedacht: wenn DAS mein Leben ist - das will ich nicht! (habe MM, Hyperakusis und Tinni) Als dann meine Hausärztin mir dringend nahe legte, mich in eine Fachklinik zu begeben, habe ich wie du reagiert: Panik - Abblocken. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, freiwillig in eine Klinik zu gehen, auch die Vorstellung Kur/Sanatorium war für mich ein Graus! Irgendwann, als ich dann selber merkte, dass nichts mehr geht, war ich dann bereit zu diesem Schritt. Ich bin damals heulend hier zu Hause abgefahren und dachte: wie soll ich das denn aushalten.... Die ersten Tage waren schon schwierig. Aber dann stellte sich heraus, dass meine Vorstellungen über Kliniken dieser Art völlig falsch waren. Es bildete sich sehr schnell eine ganz enge Gemeinschaft der Leidenden - hat Friedemann ja auch schon beschrieben - es war immer ein Ansprechpartner da, wenn ich ihn brauchte; wenn ich meine Ruhe wollte, konnte ich mich auf mein Zimmer zurückziehen oder einfach auch so selbständig machen. Und was ganz wichtig ist: du wirst dort ERNST GENOMMEN und man geht auf dich ein! Du wirst unter Garantie dort nicht alleine sein, sondern mit Sicherheit ein paar ganz nette Leute kennenlernen, mit denen du sehr viel Zeit gemeinsam verbringen kannst! Du bekommst schlicht und ergreifend jegliche Unterstützung! Ich möchte diese Zeit in der Klinik nicht missen!!!! und dir Mut zu diesem Schritt machen! Mir hat das damals geholfen, dass ich mit der Klinik vorab einen Termin zu einem informellen Gespräch vereinbart hatte. Ich hatte da ein erstes Gespräch mit einem Arzt, mir wurde alles gezeigt, so dass ich schon zumindest eine erste Vorstellung von der Klinik hatte. Erst nach diesem Gespräch war ich innerlich bereit, diesen Schritt zu wagen. Vielleicht ist das ja auch für dich eine Möglichkeit - erst mal umgucken und dann entscheiden! Ganz liebe Grüße! |
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