Hinweise zum akuten Tinnitus

  • Infusionen (Erläuterungen folgen noch)
  • Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO)
  • ...

Früher wurden bei einem akuten Tinnitus Infusionen und die Hyperbare Sauerstofftherapie verordnet. Heute macht man das nur noch bei einem Tinnitus mit Hörverlust. Aber auch das ist umstritten.

Zu Infusionen siehe auch den Thread:
Tinnitus seit 3 Wochen - heute Termin beim Doc
betr. Infusionen im Themen-Café des Tinnitus-Cafés.

Die Therapie gegen den Tinnitus gibt es nicht.

Am erfolgreichsten scheint beim chronischen Tinnitus die Tinnitus-Retrainings-Therapie zu sein.

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Siehe auch die Antworten von Christian unter diesem Thema
http://forum.wekacityline.de/wmmsg.cfm?
id=54575&tid=45244#139287
.

Er ist als Administrator der http://pub63.ezboard.com/ftinnitussupport92262frm1
immer gut auf dem Laufenden bezüglich Forschung u. a. anderem bezüglich Tinnitus.

Oder hier seinen Beitrag im Tinnitus-Café
(Klick auf Tinnitus-Café führt direkt zum Beitrag in einem neuen Fenster.)
und diesen hier (auf Seite 2): Headgear als Auslöser von Tinnitus

Therapie nach Stennert-Schema: MDK bezweifelt Wirksamkeit
http://www.forum-tinnitus.de/inhalt/news/stennert.htm
 

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Infusionen sollen bei Tinnitus  ohne  Hörverlust sinnlos sein!

In der Regel ist nach 10 Infusionen das Durchblutungsoptimum erreicht. Eine Fortführung der Infusionstherapie ist dann meist sinnlos.

Ob mit Hörverlust oder ohne: Lassen Sie das Ohr "zur Ruhe kommen", z. B. durch Urlaub oder Kur.

Eine sinnvolle Diagnostik zur Ursachenfindung ist natürlich wichtig.

Wenn sich ein Erfolg einstellt, dann meist erst 14 Tage nach Beendigung von 10 durchgeführten Infusionen an 10 aufeinanderfolgenden Tagen.

Viel erfolgversprechender ist es den Grund zu suchen, der zu dem Ohrgeräusch geführt hat und "diesen" dann konsequent zu behandeln.

Es gibt Tinnitus-Betroffene, die die Infusionen nicht vertragen (z. B. bei zu niedrigem Blutdruck).

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Hörsturz, Knalltrauma, Tinnitus (neu 11.4.2002)
Was bringt hyperbarer Sauerstoff?:
http://www.medical-tribune.de/GMS/ic/hyperbarer_sauerstoff

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Knalltrauma:

Man sollte vor Veranlassung weiterer Therapien die Messung der Distorsionsprodukte otoakustischer Emissionen durchführen, um den Stand der Funktionstüchtigkeit der Haarsinneszellen im Innenohr zu kennen.

Die Infusionstherapie sollte früh begonnen werden mit Zugabe von Cortison z. B. nach dem sogenannten Stennert-Schema.

Wenn nach 10 Tagen die objektive Hörtestung (DPOAE) auch keine Besserung zeigt bei Anhalten der subjektiven Beschwerden wie Tinnitus, schlechtes und / oder verzerrtes Hören, dann ist eine Behandlung in einer Überdruckkammer HbO angeraten.

(Rat im Forum der Tinnitus-Klinik)

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Aus http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=28647:

"Der Einsatz der hyperbaren Sauerstofftherapie beruht auf der anatomischen Besonderheit, dass die zellulären Strukturen des Innenohres nicht direkt perfundiert werden. Eine Sauerstoffanreicherung über normobare Verhältnisse hinaus kann nur mittels Steigerung des physikalisch gelösten Sauerstoffs im Gewebe erreicht werden. Dies gelingt, experimentell bestätigt, am Innenohr mithilfe einer hyperbaren Sauerstoffanwendung.

Von den Kritikern der Hyperbarmedizin wird jedoch der Sauerstoffmangel als Ursache vieler Tinnitusbeschwerden infrage gestellt. Auch werden Studien mit Randomisierung und Verblindung erwartet."

Viele Ärzte raten bei einem akuten Tinnitus (bis zu einem Monat)  m i t  Hörverlust (Hörsturz) zur einer Kombination aus Infusionstherapie und HBO. Der Beginn dieser Therapie sollte so früh wie möglich beginnen.

Da die HBO-Therapie umstritten ist, zahlen auch viele Krankenkasse diese nicht.

Die Wirkung der HBO-Therapie kann auch noch nach Beendigung der Tauchfahrten einsetzen.

Es gibt Tinnitus-Betroffene, deren Tinnitus 
- durch die HBO (?) geheilt wurde
- durch die HBO (?) gelindert wurde
- sich durch die HBO verschlechtert hat (selten, aber möglich).

(?) Oder durch Spontanheilung oder Ruhe durch Krankschreibung während der HBO-Therapie oder ...?

Viele Druckkammern sind im Internet vertreten. Einfach in einer Suchmaschine (z. B. www.google.de Druckkammer eingeben).

"Seriöse Informationen zur HBO und den Chancen und Risiken finden Sie unter anderem auf www.hbokassel.de." Ralf Busch, Arzt, Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM), Tinnitusklinik Bad Arolsen, im Forum www.tinnitus-therapieforum.de

Druckkammern findet man z. B. unter http://www.gtuem.org/.

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